Connichi 2014

Da-da-dadaaaaaaa! (Insert imperialen Marsch here).

Ja, ich weiß, lange Funkstille aber ich schwöre, ich war wirklich beschäftigt. Oder so. Unter anderem mit einem Prag Urlaub (während dem ich arbeiten musste, soviel zum Thema Urlaub *husthust*) und auch mit dem Besuch der diesjährigen Connichi. Für alle, die nicht wissen, was das ist: Die Connichi ist die bisher größte Convention Deutschlands für alle, die sich irgendwie für Manga, Anime, Japan etc. interessieren. Also für Leute wie mich 😉 In diesem Jahr durfte ich auch wieder zwei Workshops halten, zum einen mit dem Thema „Wie man ein Buch schreibt“, zum anderen „Wie man Erotik schreibt“.

Am Anreisetag (Freitag) war ich relativ entspannt, weil ich noch keinen Workshop hatte. Die Bahnverbindung zwischen Berlin und Kassel hat auch nicht rumgezickt und ich kam dementsprechend ausgeruht am Hotel an. Das so ziemlich am A… der Welt lag. Dafür war es schön ruhig und echt schnuckelig.

20140912_135256 20140912_135352 20140913_072430Ich hab es ja sonst nicht so sehr mit bling-bling, aber der Kronleuchter in dem ansonsten schlichten Zimmer hatte es mir irgendwie angetan.

Nach ein bisschen frisch machen und aufhübschen ging es dann auch direkt in Richtung Stadthalle, damit ich mein Ticket abholen und meine beste Freundin am Mangamarkt suchen konnte.20140914_130525

Nachdem ich die Beste gefunden hatte, hab ich mich erst einmal durch die Stände am Mangamarkt und dem Händersaal gewühlt. Meine Suche nach Bravely Default Merchandise war leider erfolglos, aber ich hab doch das ein oder andere Beutestück ergattern können. (Von denen ich natürlich mal wieder keine Fotos gemacht habe, ich Depp, das folgt aber beizeiten). Abends hieß es dann brav warten, bis die Beste ihren Stand zusammengebaut hatte und dann konnten wir endlich was essen gehen. (Schnitzel *_*)

Derpie Selfie is derpie aka Warten auf Godot

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Am nächsten Tag durften wir schon früher in die Halle, weil die Mangamarkt Leute ihre Stände ja vor dem Ansturm aufbauen müssen. So leer habe ich die Hallen zuvor noch nie gesehen – aber es hatte was für sich!20140913_094436

Ich habe den Tag damit verbracht mich mit Freunden zu treffen, mir Workshops anzusehen (vor allem den Gothic und Lolita Vortrag und der WS zum Thema Korsettschneidern haben mir besonders gut gefallen!) und auch selbst einen zu geben. Obwohl die Technik bzw. mein Kleinhirn gestreikt hatten, hat der Workshop einigermassen funktioniert (noch einmal ein ganz ganz dickes Danke an die tollen Connichi-Helfer und die Teilnehmer! :D)

Leider habe ich dabei Hentai Kamen verpasst (wie eine Freundin sagte, habe ich dabei wohl wirklich etwas verpasst!) und auch den Auftritt von Kira Kira Hikaru, aber die Connichi ist jedes Mal mit soviel coolem Kram vollgestopft, dass ich nie dazu komme, mir alles anzusehen.

Abends dufte ich dann meinen zweiten Workshop halten. Wegen dummer Planung meinerseits war er ein bisschen zu kurz angelegt, aber dank der Teilnehmer, die um 22 Uhr (!) noch fit und aufmerksam waren, haben wir zum Schluss hin eine spassige Diskussion zum Thema Schreiben, Veröffentlichen und Erotik allgemein daraus gemacht.

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Ich habe mich ja besonders darüber gefreut, dass mich anschließend noch jemand auf mein Nyan-Cat Shirt angesprochen hatte. ❤ Auf dem Weg zum Hotel ist uns noch diese reizende Dame über den Weg gelaufen – ist das Kleid nicht absolut bezaubernd? Der Stoff ist der Knaller und der Schnitt gefällt mir auch ohne den geekigen Print! Leider habe ich vergessen zu fragen, ob es gekauft oder selbst genäht ist. (Und ob ich das Foto online stellen darf – wie bei allen Fotos gilt, falls der/diejenige sich hier nicht öffentlich sehen will, schreibt mich bitte an und ich entferne die Fotos dann sofort!)

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Der Sonntag begann dann ein bisschen turbulenter, weil die Beste und ich völlig verpennt hatten und binnen 15 Minuten alles zusammenpacken und gen Stadthalle düsen mussten. Diese Verpeiltheit zog sich dann noch durch den restlichen Tag. Als ich gegen Mittag nämlich in den Zug stieg (und fluchend mehrere Waggons durchqueren musste um zu meinem reservierten Platz zu kommen) wurde mir kurz vor der nächsten Haltestelle mitgeteilt, dass ich im falschen Zug bin. Offensichtlich hatte ich den verspätet ankommenden ICE nach Hamburg mit dem nach Berlin verwechselt, der knapp drei Minuten später ankam. Also raus aus dem Zug, beten, dass ich den Berliner noch bekomme und dann (endlich endlich) rein in den richtigen Zug.

2015 ist schon fest eingeplant. In diesem Sinne, bis zur nächsten Connichi, Kassel 😉

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