Hej, ich habe da mal was ausprobiert!

Als Sport- und Ernährungs Neuling taste ich mich gerade an viele Dinge ran und probiere Neues aus. Da kommen dann auch Erkenntnisse bei mir an, die für andere wahrscheinlich schon ein ewig alter Hut sind. Beispiel gefällig? Könnt ihr haben: Muskeln helfen beim Abnehmen. Muskeln brauchen dafür aber Eiweiß/Protein.

Ich habe mich ja schon länger gefragt, wofür die Mädels auf den ganzen Blogs und auf Instagram sogenanntes Whey essen, bis mir endlich mal die Schuppen von den Augen gefallen sind: Die nehmen damit (im weitesten Sinne ;)) ab! Da ich mit meiner Ernährung aber immer noch experimentiere und leider nicht alles esse (dazu im nächsten Eintrag mehr), musste ich erst einmal herausfinden, wie ich möglichst viel Protein in meine Ernährung bekomme. Klappt auf natürlichem Wege wegen meiner Essgewohnheiten, Magen und der Kalorienzählerei leider nicht so einfach, also bin ich in die nächste Drogerie gedackelt und habe mir dort Proteinpulver und Eiweißriegel gekauft. Einfach mal, um es auszuprobieren.

Das Ergebnis war leider nicht so überragend: Das Pulver als Milchshake war geschmacklich genießbar, dafür aber extrem dick und der Gedanke, dass das meine Mahlzeit nach dem Sport ersetzen sollte war alles andere als verlockend. Satt würde das sicher machen aber lecker sieht anders aus.
Die Riegel waren allerdings eine Katastrophe. Die Konsistenz erinnerte mich stark an Fensterkit (bei jedem Bissen wurde es mehr im Mund) und der Geschmack war einfach nur fies.

Aber die Idee, einfach einen Proteinshake nach dem Sport zu trinken und satt zu sein hatte mich dann gepackt. Also habe ich mich mal auf Instagram und Online umgesehen – es ist ja nicht so, dass es da draußen nicht genug Anbieter für Proteinkram geben würde 😉 Ich blieb schließlich bei Hej Nutrition hängen. Mir gefiel das Design (jap, das ist mein Kryptonit – schönes Design zieht mich an wie die Motte das Licht ;)) und vor allem die Tatsache, dass sie für ihre Proteinprodukte mit mit lokalen Bauern zusammen arbeiten. Die Idee mit den regionalen Produkten und dem ‚cleanen‘ Essen versuche ich ja immer noch durchzuziehen (trotz Proteinshakes ;)).

Ich habe Hej angeschrieben und sie waren so lieb mir ein paar Proben zu schicken, damit ich das Sortiment mal testen kann.IMG_1185

Dabei waren ein paar Portionen des Performance Whey im Geschmack Vanillionaire (Vanille) und drei Proteinriegel Chocolate and Almonds (und eine nette Grußkarte – also rein vom Service her war ich schon einmal positiv gestimmt ;))

Nach dem nächsten Krafttraining haben der Göttergatte und ich uns einen Shake genehmigt und ich muss zugeben, ich war sehr überrascht! Der Göttergatte beschrieb das ungefähr so: „Wow, das schmeckt wie geschmolzenes Vanilleeis!“ Der Shake war nicht so dick, wie bei meinem ersten Shake Versuch und ich muss zugeben, der Geschmack hat mich wirklich überzeugt. Das war lecker, das kann ich durchaus öfter trinken. 🙂

IMG_1189

Als nächstes war der Riegel dran. Den gab es am nächsten Tag als Snack.IMG_1192

Optisch und vom Geruch her war ich hier auch positiv überrascht. Man sieht auch deutlich die Mandelstücke und die Marmorierung ist wirklich hübsch. Von der Konsistenz und Geschmack her war ich dann aber schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Der Riegel war zwar nicht so zäh wie der Erste, dennoch war er recht schwer zu kauen. Auch der Geschmack war sehr viel milder als der Geruch vermuten ließ. Dem Göttergatten schmeckte er ganz gut (der Shake hatte ihn aber definitiv mehr überzeugt), meins war er leider nicht. Proteinriegel und ich werden wohl keine Freunde mehr.

Ich denke aber, dass ich in Sachen Whey/Proteinshake bei Hej bleibe. Bisher bieten sie es in zwei Geschmackssorten an, Vanille und Schokolade, und ich werde mir davon die größere Packung bestellen. Dann werden die Muskeln brav gefüttert 😉

Bis dann, ihr Lieben!

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3 Gedanken zu “Hej, ich habe da mal was ausprobiert!

  1. Wenn dir ein Shake zu dickflüssig ist, gib mehr Flüssigkeit hinzu (Milch oder Wasser). Alternativ kann man sich das Pulver auch in einen Quark rühren. Dann isst man eben Quark mit Früchten und nimmt das Protein durch das untergerührte Pulver zu sich (ist übrigens auch insofern gut, dass man im Quark die Aminosäuren hat, die der Körper nach dem Sport braucht – so jedenfalls mein aktueller Kenntnisstand). Da gibt es aber noch eine Menge anderer Varianten (z. B. mit Proteinpulver backen).

    • Keri schreibt:

      Das es auch mit Quark geht, wusste ich nicht – das probiere ich morgen
      mal aus. Danke für den Tipp 🙂 Und wie backe ich mit dem Pulver? Benutze
      ich das wie Mehl?

      • So ungefähr, ein 1 zu 1-Ersatz ist es nicht. Google mal „backen Proteinpulver“, da findest du eine Menge Rezepte.

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