Bitte, liebe Motivation, verlaß mich nicht!

Das letzte Wiegen hat eine Zunahme von 100g angezeigt, allerdings zeigt die Waage gerne einmal im Monat ein bisschen mehr an 😉
Ich denke aber, dass die 100g bis zum nächsten Wiegen auch wieder weg sind (wie ihr wasser-bindender Auslöser auch ;)) Allerdings schleift meine Motivation nach drei Wochen doch etwas am Boden. Das liegt aktuell am Arbeitsstress, der mich ziemlich fordert. Früher hieß Arbeitsstress bei mir: Am besten Essen kommen lassen, bis spät in die Nacht am Projekt arbeiten, dabei viel snacken und naschen (Schokolade, und die bitte haufenweise war da mein bevorzugtes Opfer), und sich so wenig weit vom PC entfernen wie möglich.

Klingt jetzt alles nicht so gesund? Stimmt, war es auch nicht. Mein Problem ist, dass ich neben der eigentlichen Arbeit jetzt auch noch ständig darüber nachgrüble, wie ich meine übliche Naschsucht beim Arbeiten ablenken oder in den Griff bekommen kann (Tipps, anyone?) und dann einfach nicht mehr die Motivation habe, rauszugehen und zu Laufen. Wobei ich genau weiß, dass Laufen gegen Streß hilft, aber mir macht der Gedanke Laufen zu gehen, Streß … Ihr seht, die Katze beißt sich hier in den Schwanz.

Was macht man also dagegen? Ich versuche es mit zwei Methoden: 1. Anderer Sport, 2. Wunschliste.

  1. Anderer Sport: Wenn ich Laufen gehe, verliere ich damit Zeit. Es geht mir danach zwar gut, aber ich bin ein sehr untrainierter Mensch mit einer Menge Übergewicht. Ich brauche für eine Strecke von 3 Kilometern manchmal bis zu 40 Minuten. Hinzu kommt das Dehnen nach dem Laufen, Duschen und dann bin ich erst einmal platt. Es wird zwar langsam besser, aber auf diese Weise verliere ich einfach mindestens zwei Stunden. Um dennoch auf mein Sportpensum zu kommen trainiere ich mit meinem Mann an Hanteln und mache Übungen mit dem Eigengewicht. Mir macht das auch viel Spaß (und ich gucke dem trainierten Göttergatten gerne bei den Liegestützen zu 😉 ), es formt Muskeln (hilft beim Fettverbrennen) aber ich brauche dafür viel weniger Zeit! Also: Sport gemacht in viel kürzerer Zeit 😉
  2. Wunschliste: Im Blog von Jule, Realität mit Sahne, bin ich auf ihr Belohnungssystem gestoßen. Für jedes erreichte Ziel – verlorenes Kilo oder gesunkener Fettanteil/Kleidergröße – gibt es eine eigene Belohnung, die sie vorher festgelegt. Ein, wie ich finde, großartiges System und ich bastle schon fleissig an meiner eigenen List 😉

Mal schauen ob die Methoden mir helfen, meine Stressphase durchzustehen und dabei nicht doch wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen.

Ihr Lieben, ich wünsche euch eine tolle Restwoche 😀

Advertisements

Abnehmerei und Zombies

Die letzte Woche ging es abnehmtechnisch etwas drunter und drüber – die meiste Zeit klappte es mit dem ‚cleanen‘ Essen ganz gut, aber ein Kuchendate und die Abschlussfeier einer sehr lieben Freundin haben mich doch sündigen lassen. Die Waage war aber gnädig und zeigte mir heute -700g an. Ich wiege mich immer einmal die Woche, messe dabei aber auch meinen Taillen- und Hüftumfang. Da hat sich leider nichts bewegt. Obwohl ich über ein Pfund verloren habe, war ich ein bisschen enttäuscht, denn um den Kuchen und die Feier auszubalancieren war ich viel spazieren und auch Laufen. Ich bin mir jetzt auch nicht sicher, ob das heißt, die 700g waren nur Wasser und nichts davon Fett. :/ Weiß da eventuell jemand etwas genaueres zu?

Zum Thema Laufen möchte ich aber noch kurz auf mein ‚Programm‘ (haha, wenn man das so nennen kann) eingehen. Ich habe das hier im Blog ja schon einmal angesprochen: Ich laufe/walke/hopple mit einer App namens ‚Zombies Run 5k‘. Die App soll einen binnen acht Wochen fit für einen fünf Kilometer Lauf machen. Was nicht unbedingt realistisch ist (das hat mir eine Freundin, die mittlerweile ihren ersten Halbmarathon absolviert hat, bestätigt – sie hat für ihre ersten 5k am Stück ein halbes Jahr gebraucht), aber die Trainingseinheiten sind wirklich für jeden machbar.

‚Zombies 5k‘ ist eine Art interaktives Hörspiel. Man ist Läufer Nummer 5/Runner 5 in einer Welt, die von Zombies bevölkert ist. Die wenigen überlebenden Menschen haben sich in gesicherte kleine Städte zurückgezogen. In dieser Stadt, Abel, sind die Läufer dafür zuständig, Verpflegung und andere Dinge, die in Abel benötigt werden, außerhalb der Stadtmauern zu besorgen. Damit man dabei nicht von Zombies gefressen muss man – genau – schnell sein. Und darauf wird man mit diversen Trainingseinheiten (3x pro Woche) trainiert.

Mir persönlich gefällt diese Kombination aus Hörspiel, Training und eigener Musik Playlist sehr. Die ersten Einheiten sind einfach genug, dass sie auch eine absolute Couchpotato bewältigen kann und man kann sein eigenes Tempo ausloten. Ich kann sie wirklich nur jedem ans Herz legen!

Und wie lief die Woche bei euch so? Habt ihr große oder kleine Erfolge zu feiern? 🙂

Bis zur nächsten Woche, ihr Lieben 🙂

Die Sache mit dem Abnehmen

Eins vorweg: Ich will keine Diskussion in Sachen Bodyshaming/Fatshaming o.ä. lostreten. Ich für meinen Teil glaube, dass jeder mit seinem Körper glücklich werden kann, wenn er/sie nur will. Und damit meine ich nicht, dass man seinen Körper in eine Form zwängen soll, die einem selbst gar nicht gefällt – es gibt dicke, dünne, kleine, große, Körper, Körper mit Gliedmassen zu wenig oder zuviel, mit vielen Haaren und ganz ohne Haare… So viele Körper, jeder wunderbar auf seine Weise. Und wenn jemand mit seinem Körper glücklich ist, hat niemand das Recht, etwas anderes zu sagen.

Was mich aber an den springenden Punkt bringt (also, in meiner persönlichen Situation mit meinem Körper ;)): Ich bin nicht glücklich mit meinem Körper. Nicht, weil ich denke, dass ich schlank viel besser aussehen würde. Oder weil ich endlich auch mal in eine XS passen will.

Ich bin nicht glücklich, weil ich merke, dass mein Körper leidet. Früher (also vor laaaanger langer Zeit *hust*) wog ich weniger und trieb regelmässig Sport (Taekwondo). Ich ging auch viel tanzen und mein Körpergefühl war gut ausgeprägt, auch wenn mein Kopf das nie so wirklich verstanden hat. Nachdem ich sehr viel zugenommen habe (ich wiege ca. 40kg zuviel) ist mir erst das Körpergefühl verloren gegangen und seit einiger Zeit auch meine Gesundheit. Ich habe Probleme mit dem Rücken, manchmal auch mit den Knien. Ich kann mich nicht so bewegen, wie ich es möchte. Eine ganze Weile habe ich meinen Körper dafür gehasst, weil er mich einschränkte und mich nicht das tun ließ, was ich eigentlich machen wollte. Was ich dabei aber völlig ignoriert habe: meinem Körper geht es mit dem Übergewicht und meinem Lebensstil schon lange nicht mehr gut und diese Einschränkungen und Schmerzen sind der einzige Weg, auf dem er mir das mitteilen konnte.

Meinem Körper möchte ich das nicht mehr antun und genau das ist der Grund, warum ich mich entschlossen habe abzunehmen. Das wird in erster Linie über die Ernährung geschehen. Sport möchte ich auch gerne machen und habe seit einiger Zeit das Laufen für mich entdeckt, aber das ist tatsächlich eher eine Spaß Sache. Bei der Abnahme geht es mir in erster Linie um die Ernährung.

Ich habe mich da schon durch viele Konzepte gelesen (Low Carb, vegan, vegetarisch, Paleo – es ist ja nicht so, als gäbe es da nicht einen bunten Strauß an Möglichkeiten ;)) und bin bei Clean Eating hängen geblieben. Das Konzept von „Natürlich und back to the roots“ hat mich gleich angesprochen. Ich habe es für mich aber um die Faktoren „Produkte aus regionalem Anbau“ und „Ohne Superfoods“erweitert. Das „Regional“, weil ich einfach denke, es hilft Mensch und mir, wenn mein Essen nicht vom anderen Ende der Welt kommen muss und der Verzicht auf Superfoods gründet darin, dass ich meine Ernährung so einfach wie möglich halten will. In meinen Augen widerspricht sich Clean Eating, wenn man nur essen soll, was Oma schon kannte, gleichzeitig aber Gojibeeren ins Müsli mischen soll. Es gibt zu jedem Superfood ein heimisches Equivalent, dass einem die gleichen Nährstoffen bietet (wenn auch nicht unbedingt immer in der gleichen Konzentration). Mir reicht Leinsamen, es muss kein Chia sein. (Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung!)

Bisher läuft das ganz gut, ich habe schon ein paar Pfunde verloren. Wie das sonst so aussieht – ich halte euch auf dem Laufenden 😉

Habt eine schöne Woche, ihr Lieben!

I aim to misbehave

Moin ihr Lieben,

okay, den Jahreswechsel und die Feiertage habe ich offiziell verpennt, aber in den letzten Monaten habe ich ein bisschen was in meinem Alltag umgestellt, unter anderem mache ich mehr Sport, aber dazu gleich mehr.

Ein kleiner Helfer, den ich mir für diese Umstellungen angeschafft habe ist ein Filofax, genauer gesagt ein Personal Cover Story Flamingo in der Größe Personal *_* Früher konnte ich mit einem Filofax nicht allzu viel anfangen („Jaja, schöner Kalender, jetzt lass mich endlich Notizbücher kaufen!!!“) aber dann bin ich bei Tante Google über den Begriff „Filofaxing“ gestolpert…

Man kann praktisch alles im und für den Filofax selbst machen! Organisieren UND rumbasteln? Ich war binnen Minuten hin und weg und wusste: sowas muss auch bei mir einziehen. Mittlerweile habe ich meinen Flamingo auch nach meinen Wünschen „bezogen“ und dachte, dass ist DIE Gelegenheit, um das Internet mit ein paar Fotos zu bombardieren. Also, dann mal los 😀

Flamingo

Das ist er also, mein „Flamingo“. Ich wollte einen Filo haben, der beim ersten Blick schon gute Laune macht und bunt ist. Anfangs habe ich zwar befürchtet, dass der Gummiverschluss leicht reißen oder ausleiern könnte, aber sowohl der Knopf als auch der Gummi und die Verarbeitung sind überraschend stabil. Und meine Hoffnung, dass dieser Verschluss gnädiger auf einen etwas zu vollen Filo reagiert hat sich auch erfüllt.

Fit

Avengers

Ich bin weniger die Dekoriermaus – anders als bei vielen Filofax-Fans dekoriere ich nicht jede Woche, sondern nutze den Kalender eher als tägliche To-do-Liste und für Termine. Dafür habe ich mich mit den Dividern (Trennblättern) und verschiedenen Motivationssprüchen kreativ ausgetobt 😉 Mein Ziel ist es, dass ich, wann immer ich den Flamingo aufmache, gute Laune bekomme oder mich motiviert fühle. Daher der kleine Motivationsspruch zum Thema Laufen. Bei meinem Dashboard (einer Art Pinnwand für den Filo, auf der alles landet, was man später noch nachtragen will, oder wilde Ideen, oder, oder, oder…) wollte ich es wieder ein bisschen geekiger haben. Was passt da besser als ein paar Avengers im Chibi-Stil? Das Bild dafür habe ich im Internet gefunden, leider stand nichts über den Zeichner dabei und die Suche nach den Initialen haben mich auch nicht weiter gebracht 😦 Ich hoffe, der Zeichner verzeiht mir, dass ich sein Bild als Dashboard missbrauche, aber die Nutzung ist rein privat und nur für mich! (Das Bild war einfach zu niedlich und passend…)

Mal

Meine Divider wollte ich gerne im Art Noveau Stil haben, aber mit geekigen Motiven. Anfangs dachte ich noch, dass ich damit kein Glück haben würde, aber damit habe ich das Internet mal wieder unterschätzt 😉 Schließlich fand ich sogar ein ganzes Motivset zu „Firefly“ und da war es um mich geschehen ❤ Mal durfte natürlich als erstes in meinem Flamingo einziehen und markiert meine Sport- und Abnahme Sektion im Filo.

Can Will

SAMSUNG CSC

Und damit wären wir wieder beim Sport 😉 Ich träume schon länger davon, joggen gehen zu können, bin aber lange Zeit nur gewalked (nur zur Info: Menschen, die lange keinen Sport gemacht haben oder übergewichtig sind sollten anfangs nur Walken, da die Gelenke und Bänder nicht an die Belastung gewöhnt sind). Nachdem meine Orthopädin mir aber grünes Licht gegeben hat, darf ich endlich mit dem Walken aufhören und jogge seitdem fröhlich (im Schneckentempo und sehr sehr kurzen Intervallen) vor mich hin. Das sieht dann meist ähnlich aus, wie auf dem Motivationskärtchen, aber es macht mir unheimlich Spaß. (Vor allem wegen meiner App „Zombies run 5k“, aber dazu ein anderes mal mehr.)

InaraKalender

Zusammengeklappt

Inara wacht über meine Kalender Sektion. Ich habe mich für eine Kombination aus Jahres-, Monats- und Tageskalender entschieden. Das ausgeklappte Blatt ist mein Jahreskalender für einen schnellen Überblick über meine festen Termine 2015 (die Termine wollte ich jetzt nicht ins Internet stellen, daher gibt es nur die Rückseite ;)). Wenn ich ihn gerade nicht brauche, wird er von meinem Metall-Lesezeichen zusammen gehalten. Dahinter kann man schon meine Monatskalendereinlagen erkennen. Die bekomme ich jeden Monat von designisyay.com (kostenlos, man muss sich nur für den Newsletter anmelden).

WashKleidRezepte

Wash habe ich mal vor meine Projekte Sektion gestellt (wen sonst?), wobei Projekte jetzt ein bisschen hoch gegriffen ist. Hier sammle ich Ideen, bereite Nähkram vor, notiere mir Rezepte aus dem Internet, die ich irgendwann einmal ausprobieren will (die kommen dann später ins Kochbuch, wenn sie mich überzeugt haben ;)) etc. Was Buchideen und Kram dazu angeht, werde ich demnächst evtl. auf ein Midori Notebook ausweichen, aber das muss ich mir noch durch den Kopf gehen lassen.

Zoe

Hinter Zoe verwalte ich meine Finanzen bzw. versuche einen Überblick über meine Ausgaben zu behalten.

KaleySAMSUNG CSC

Da ich unheimlich gerne reise, war eigentlich klar, wo Kaylee hinkommt (immerhin heuert sie Leute ja für die „Reisen“ auf der Firefly an). Hier habe ich mir noch ein Inlay gebastelt (die Vorlage ist ebenfalls ein kostenloser Download von Design is yay), auf dem ich – Laminierfolie sei dank – immer flexibel meine Ziele für die aktuelle Reise aufschreiben kann. Hinzu kommen noch Adressen für das jeweilige Urlaubsziel, Shoppinglisten und viel mehr.

Jayne

In Zeiten von NSA muss man seine privaten Daten bzw. das Adressbuch gut schützen. Wer könnte das besser als „the man they call Jayne“? 😉

SheperdDashboardMics

Als letzter darf dann der gute Shepherd ran. In diesem Filo Bereich sammle ich alles, was sonst nirgendwo hinpasst. Wie beispielsweise mein erste Dashboard, das ich gebastelt hatte. Den 2015er Spruch finde ich immer noch schön, war mir aber irgendwann nicht mehr persönlich genug. Ganz raus nehmen wollte ich es dann aber auch nicht, deswegen steckt es jetzt hinten im Flamingo 🙂

Das war im großen und ganzen der Überblick über meinen Filo. Ich bin nach wie vor sehr glücklich damit und möchte ihn auf keinen Fall mehr missen! 😀

Hat von euch jemand einen Filo? Vielleicht sogar mit Fotos zum Innenleben? ich bin wirklich neugierig, wie das bei euch aussieht!

In diesem Sinne, frohes organisier-basteln 🙂

Warum habe ich nix zum aufmachen?

Moin ihr Lieben 😉

Ich muss gestehen: Ich liebe Adventskalender. Früher gerne mit Schokolade, heutzutage mit allerlei Kram (Kosmetik, Schmuck, selbstgebastelt, gekauft…) Leider suche ich mir in jedem Jahr einen Wolf und werde meist nicht fündig. Aber zum Glück gibt es ja das Internet!

In diesem Jahr bin ich erstmals auf einen schönen Plus Size Blogger Adventskalender gestossen, der u.a. durch zwei meiner liebsten Blogs initiiert und organisiert wird (falls jemand fragt, es handelt sich um die Reizenden Rundungen von Katrin (weil sie neben Mode auch sehr viel spannendes zum Thema Selbstbewusstsein, Akzeptanz und Geekkram schreibt)  und Katastrophal von Katha ). In dem Adventskalender kann man jeden Tag einen anderen Blog besuchen, auf dem man an einem Gewinnspiel teilnehmen kann.

Spannend daran finde ich, dass man so auch auf Blogs aufmerksam wird, die man vorher gar nicht kannte (es gibt sogar einen männlichen Plus Size Blogger bei der Aktion, was ich grandios finde :D))

Ich werde auf jeden Fall mitmachen und stöbern. (Gebt mir nur Ausreden zum prokrastinieren ;)) Falls ihr auch ein hübsches Türchen zum Aufmachen im Dezember sucht, bookmarkt euch mal http://curvychristmas.de 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch einen tollen 1ten Advent!

Connichi 2014

Da-da-dadaaaaaaa! (Insert imperialen Marsch here).

Ja, ich weiß, lange Funkstille aber ich schwöre, ich war wirklich beschäftigt. Oder so. Unter anderem mit einem Prag Urlaub (während dem ich arbeiten musste, soviel zum Thema Urlaub *husthust*) und auch mit dem Besuch der diesjährigen Connichi. Für alle, die nicht wissen, was das ist: Die Connichi ist die bisher größte Convention Deutschlands für alle, die sich irgendwie für Manga, Anime, Japan etc. interessieren. Also für Leute wie mich 😉 In diesem Jahr durfte ich auch wieder zwei Workshops halten, zum einen mit dem Thema „Wie man ein Buch schreibt“, zum anderen „Wie man Erotik schreibt“.

Am Anreisetag (Freitag) war ich relativ entspannt, weil ich noch keinen Workshop hatte. Die Bahnverbindung zwischen Berlin und Kassel hat auch nicht rumgezickt und ich kam dementsprechend ausgeruht am Hotel an. Das so ziemlich am A… der Welt lag. Dafür war es schön ruhig und echt schnuckelig.

20140912_135256 20140912_135352 20140913_072430Ich hab es ja sonst nicht so sehr mit bling-bling, aber der Kronleuchter in dem ansonsten schlichten Zimmer hatte es mir irgendwie angetan.

Nach ein bisschen frisch machen und aufhübschen ging es dann auch direkt in Richtung Stadthalle, damit ich mein Ticket abholen und meine beste Freundin am Mangamarkt suchen konnte.20140914_130525

Nachdem ich die Beste gefunden hatte, hab ich mich erst einmal durch die Stände am Mangamarkt und dem Händersaal gewühlt. Meine Suche nach Bravely Default Merchandise war leider erfolglos, aber ich hab doch das ein oder andere Beutestück ergattern können. (Von denen ich natürlich mal wieder keine Fotos gemacht habe, ich Depp, das folgt aber beizeiten). Abends hieß es dann brav warten, bis die Beste ihren Stand zusammengebaut hatte und dann konnten wir endlich was essen gehen. (Schnitzel *_*)

Derpie Selfie is derpie aka Warten auf Godot

20140913_202831

Am nächsten Tag durften wir schon früher in die Halle, weil die Mangamarkt Leute ihre Stände ja vor dem Ansturm aufbauen müssen. So leer habe ich die Hallen zuvor noch nie gesehen – aber es hatte was für sich!20140913_094436

Ich habe den Tag damit verbracht mich mit Freunden zu treffen, mir Workshops anzusehen (vor allem den Gothic und Lolita Vortrag und der WS zum Thema Korsettschneidern haben mir besonders gut gefallen!) und auch selbst einen zu geben. Obwohl die Technik bzw. mein Kleinhirn gestreikt hatten, hat der Workshop einigermassen funktioniert (noch einmal ein ganz ganz dickes Danke an die tollen Connichi-Helfer und die Teilnehmer! :D)

Leider habe ich dabei Hentai Kamen verpasst (wie eine Freundin sagte, habe ich dabei wohl wirklich etwas verpasst!) und auch den Auftritt von Kira Kira Hikaru, aber die Connichi ist jedes Mal mit soviel coolem Kram vollgestopft, dass ich nie dazu komme, mir alles anzusehen.

Abends dufte ich dann meinen zweiten Workshop halten. Wegen dummer Planung meinerseits war er ein bisschen zu kurz angelegt, aber dank der Teilnehmer, die um 22 Uhr (!) noch fit und aufmerksam waren, haben wir zum Schluss hin eine spassige Diskussion zum Thema Schreiben, Veröffentlichen und Erotik allgemein daraus gemacht.

20140913_215738

Ich habe mich ja besonders darüber gefreut, dass mich anschließend noch jemand auf mein Nyan-Cat Shirt angesprochen hatte. ❤ Auf dem Weg zum Hotel ist uns noch diese reizende Dame über den Weg gelaufen – ist das Kleid nicht absolut bezaubernd? Der Stoff ist der Knaller und der Schnitt gefällt mir auch ohne den geekigen Print! Leider habe ich vergessen zu fragen, ob es gekauft oder selbst genäht ist. (Und ob ich das Foto online stellen darf – wie bei allen Fotos gilt, falls der/diejenige sich hier nicht öffentlich sehen will, schreibt mich bitte an und ich entferne die Fotos dann sofort!)

20140913_233855

Der Sonntag begann dann ein bisschen turbulenter, weil die Beste und ich völlig verpennt hatten und binnen 15 Minuten alles zusammenpacken und gen Stadthalle düsen mussten. Diese Verpeiltheit zog sich dann noch durch den restlichen Tag. Als ich gegen Mittag nämlich in den Zug stieg (und fluchend mehrere Waggons durchqueren musste um zu meinem reservierten Platz zu kommen) wurde mir kurz vor der nächsten Haltestelle mitgeteilt, dass ich im falschen Zug bin. Offensichtlich hatte ich den verspätet ankommenden ICE nach Hamburg mit dem nach Berlin verwechselt, der knapp drei Minuten später ankam. Also raus aus dem Zug, beten, dass ich den Berliner noch bekomme und dann (endlich endlich) rein in den richtigen Zug.

2015 ist schon fest eingeplant. In diesem Sinne, bis zur nächsten Connichi, Kassel 😉

Wo wir gerade bei Spielen sind … (Bravely Default Fanquietschen)

Ich muss ein Geständnis ablegen. Das drückt mir schon ewig auf der Seele herum und…es muss einfach raus. Also. Seid ihr bereit? Hier kommt es: Ich bin kein alteingesessenes Gamergirl. So, jetzt ist es raus. Puh, bin ich froh, das von der Seele zu haben! 😉

Nein, mal im ernst, ich gehöre wirklich noch nicht lange zur Gemeinde der Konsolenspieler. Das lag zum einen daran, dass meine Eltern mir immer sagten, dass ich, wenn ich einen Gameboy haben will (damals noch DAS Traumdingens schlechthin), ihn mir selbst kaufen muss. Zum anderen lag es an meinem Geiz. Ich hätte Monate gebraucht um den nötigen Betrag zusammen zu kratzen, und dabei hatte ich ständig Angst, dass mir der Gameboy dann doch nicht gefallen würde. Also wuchs ich brav ohne Konsole auf. Dafür spendierte mir mein Vater immer wieder mal, wenn er sich eine Computerzeitschrift kaufte, auch mal eine Zeitung mit einem PC Spiel darauf (meistens war es die Bestseller Games, glaube ich). Das heißt, ich verzockte meine Nächte bei Klassikern wie Indiana Jones und Monkey Island. (Letzteres führte dazu, dass ich später meinen Mann rumkriegen konnte, aber das ist eine andere Geschichte…)

Mittlerweile bin ich ja keine zehn mehr und deshalb durfte im letzten Jahr (nach diversen Ausflügen an die Wii und PS2) eine Nintendo 3DS Konsole einziehen.SAMSUNG CSC SAMSUNG CSC

Zu dem Zeitpunkt kam gerade das neue Zelda Spiel raus (A Link between worlds) und im Zuge dessen auch diese hübsche Variante des 3DS mit dem Triforce in Schwarz und Gold. Da konnte ich ja nicht anders und musste zuschlagen, nicht wahr? *husthust*

Ich hab mir dann auch gleich eine Tasche besorgt, die, äh, sagen wir mal, einen kitschigen Mädchenteil meiner Seite befriedigt, über den ich ungern rede (ich sag nur Häschen…)SAMSUNG CSCSAMSUNG CSC

Natürlich musste da auch gleich was drangehängt werden. Das ist ganz schlimm, aber ich kann nicht anders. Wenn es nach mir ginge, könnte man alles und jeden mit diesen Handyanhängerchen und Schlüsselbundfiguren vollhängen! (Hier übrigens ein Keychain vom kreativen Duo Guilt Pleasure – wer „In these Words“ noch nicht gelesen hat, sollte einen Blick riskieren ;))

Nach Zelda war ich auf RPGs angefixt und mein Mann war so lieb, mich eines Tages mit Square Enix neustem Spielwunder „Bravely Default“ zu überraschen. Und was soll ich sagen? Ich bin hoffnungslos verliebt und verloren! Da mir die Erfahrung fehlt, kann ich nicht bestätigen, ob das Spiel viele erfolgreiche Kampfsysteme aus den vergangenen Final Fantasy Spielen vereint, wie man es oft im Internet liest. Mir gefällt das System (aus Anfängersicht) einfach super, auch wenn es auf den ersten Blick ein wenig kompliziert erscheinen mag. 

Da ich nicht spoilern will gibt es nur eine kurze Beschreibung zur Handlung. Der Junge Tiz wacht eines Tages in der Stadt Caldisla auf, nachdem er mitansehen musste, wie sein gesamtes Dorf Norende von einem riesigen Abgrund verschluckt wurde. In Caldisla trifft er auf Agnes, eine Vestalin, die dem Windkristall dient, der von einer schwarzen Finsternis eingehüllt wurde, just in dem Moment, in dem Norende verschwand. Die beiden tun sich zusammen, um den Geheimnis der Finsternis auf den Grund zu gehen und den Kristall wieder erstrahlen zu lassen bzw. die drei anderen Element-Kristalle zu schützten und treffen dabei noch auf zwei weitere Verbündete. Genauere Infos zum Kampfsystem, Trailer und weiteres findet ihr auf der Nintendo Seite, genau hier

Ich persönlich bin absolut begeistert – das Kampfsystem ist sehr komplex – jede Figur kann einen Hauptjob und zusätzlich noch die Fähigkeiten eines weiteren Jobs haben (die sind dann aber nicht so mächtig). Die Jobs selbst muss man sich, in Form sogenannter Asterikse erarbeiten (ja, da musste ich auch an den kleinen Gallier denken ;)), und kann dann munter untereinander kombinieren. 

Schön finde ich auch, dass man sein Team aufeinander abstimmen kann und muss. Nur Krieger helfen ebenso wenig wie eine reine Magiertruppe, Piraten, Ninjas etc. Das erfordert anfangs ein bisschen knobeln, aber da man ja nicht alle Asterikse auf einmal bekommt, wächst man gut in die jeweiligen Fähigkeiten und Unterfähigkeiten der Jobs hinein.

Die Charaktere gefallen mir bis jetzt auch ganz gut, auch wenn da noch ein bisschen Platz für Entwicklung ist (ich bin aber auch noch nicht ganz durch). Tiz ist natürlich der Held, Agnés die aufopfernde Vestalin, Edea der Wildfang und Ringabel (dieser Name!) der Schürzenjäger vom Dienst.

Die Welt der Kristalle ist dafür wesentlich detailreicher und komplexer als ich gedacht hätte. Denn nicht alle auf der Welt wollen noch an die Kristalle und deren Vestalinnen glauben, einige Städte stellen sie sogar als Ketzer dar und verfolgen Agnés und ihre Truppe. So kommt es auch immer wieder zu kämpfen, mal mit Feinden, mal mit Bestien und anderen Kreaturen, die zuweilen schon verdammt hart sind.SAMSUNG CSC

Einziger Kritikpunkt bisher ist das Aufladen der Magiepunkte. Anders als die Lebenspunkte, die man durch überall erhältliche Tränke wieder auffüllen kann, regenerieren sich die MG nur, wenn man in Caldisla Rast macht oder wenn man zufällig auf Äther stößt (nicht den aus Thor ;)), der dann 40 MP auffüllt. Das verlangsamt das Spiel oftmals, vor allem, weil man viele der Kreaturen nur durch Zauber schnell und effektiv platt machen kann.

Aber es gibt noch soviel anderes, was mich an diesem Spiel begeistert (Das Artwork! Die Musik! Hach!), das ich gar nicht alles hier aufzählen kann. Unterm Strich kann ich nur sagen, dass ich „Bravely Default“ liebe (liebeliebeliebe!) und es am liebstem jedem mit einer DS-Konsole in die Hand drücken würde. (Ich geh dann mal wieder auf die Suche nach BD Handyanhängern…)

In diesem Sinne 😉